Vier Italienmeistertitel und fünfzehn Podestplätze bei den Italienmeisterschaften in Mailand

22.-25. Oktober 2026

Vier Tage voller Spannung, Emotionen und großartiger Leistungen! Von Donnerstag bis Sonntag kämpften unsere Nachwuchstalente bei den Italienmeisterschaften Junior und Under in Mailand um jeden Punkt. Auf sechs Spielfeldern wurde gleichzeitig gespielt, mitgefiebert und manchmal ordentlich gezittert. Mit insgesamt vier Goldmedaillen, sechs Silbermedaillen und fünf Bronzemedaillen kehrte Badminton Überetsch stolz nach Hause zurück.

Dabei waren es nicht nur die Medaillen, die dieses Wochenende besonders machten. Viele unserer Jugendlichen zeigten, wie sehr sie sich in den vergangenen Monaten weiterentwickelt haben. Andere sammelten wertvolle Erfahrungen oder kämpften sich nach längeren Pausen wieder zurück. Und für zwei unserer Routiniers war es die letzte Italienmeisterschaft im Nachwuchsbereich.

Bildquelle: Federazione Italiana Badminton

U13 – Unsere Jüngsten ganz groß!

In der U13 gab es gleich mehrere Gründe zum Jubeln. Rebekka Erlacher wurde Vize-Italienmeisterin im Dameneinzel, ihre Vereinskollegin Sarah Giuliani holte Bronze. Gemeinsam erkämpften sich die beiden außerdem Silber im Damendoppel. Sarah durfte sich mit Finn Unterberger aus Mals zusätzlich über Bronze im Mixed freuen. Eine weitere Bronzemedaille ging an Dalia Nahdawi, die gemeinsam mit Teresa Renner aus Mals im Damendoppel erfolgreich war.

Besonders beeindruckend war aber auch der Auftritt unserer beiden Jüngsten. Die erst zehnjährigen Julia Giuliani und die elfjährige Eva Ferri spielten bei ihrer ersten Italienmeisterschaft ein tolles Damendoppel und kämpften sich bis ins Viertelfinale. Julia schaffte es sogar im Einzel unter die besten Acht! Dort traf sie ausgerechnet auf ihre zwei Jahre ältere Vereinskollegin Rebekka Erlacher, der sie sich schließlich geschlagen geben musste. Für Julia und Eva ein großartiger Einstand auf nationaler Bühne!

Auch Rebekka und Jakob Stauder zeigten im Mixed eine starke Leistung. Sie spielten sich bis ins Viertelfinale und lieferten sich dort ein hart umkämpftes Match über drei Sätze. Am Ende fehlte nur ganz wenig zum Einzug ins Halbfinale. Schade, aber eine tolle Leistung!

U15 – Starke Konkurrenz und wertvolle Erfahrungen

Heidi Gramm spielte sich im Dameneinzel souverän bis ins Viertelfinale. Dort wartete die spätere Vize-Italienmeisterin, gegen die Heidi schließlich ausschied. Dafür durfte sie im Mixed gemeinsam mit Matthias Gozzi aus Bozen über die Bronzemedaille jubeln!

Für Gabriel Tragust Atz war es diesmal nicht möglich, seinen Italienmeistertitel im Herrendoppel gemeinsam mit Florian Wieser aus Bozen zu verteidigen. Die beiden gehören heuer zum jüngeren Jahrgang der U15 und trafen auf deutlich stärkere Konkurrenz. Gerade im Badminton ist das erste Jahr in einer neuen Altersklasse oft ein Lernjahr, in dem wichtige Erfahrungen gesammelt werden, um im darauffolgenden Jahr wieder ganz vorne mitmischen zu können.

Eine besondere Herausforderung wartete auf Monika Windegger. Ihre gewohnte Doppelpartnerin musste verletzungsbedingt zu Hause bleiben. So trat Monika kurzfristig mit einer Spielerin aus einem anderen Verein an, mit der sie noch nicht eingespielt war. Trotzdem fanden die beiden gut zusammen und kämpften sich bis ins Viertelfinale. Eine tolle Leistung unter diesen Umständen!

U17 – Italienmeistertitel und spannende Dreisatzmatches

In der U17 sorgten Nadia Malleier und Lisa Tschimben für einen unserer größten Erfolge: Die beiden krönten sich zu Italienmeisterinnen im Damendoppel! Nadia legte gemeinsam mit Felix Tragust Atz noch eine Silbermedaille im Mixed nach. Auch Merrysa Nahdawi durfte jubeln. Mit Eva Maria Zangerle aus Mals gewann sie Bronze im Damendoppel.

Im Dameneinzel zeigte Lisa ebenfalls eine beeindruckende Leistung. Bis ins Viertelfinale gewann sie ihre Spiele recht deutlich. Dort traf sie auf die spätere Italienmeisterin und lieferte sich mit ihr ein unglaublich spannendes Match über drei Sätze. Mit 12:15, 17:15 und 11:15 musste sie sich schließlich knapp geschlagen geben. Umso schöner, dass sie anschließend gemeinsam mit Nadia im Doppel ganz oben auf dem Podest stehen durfte!

Anna Ferri startete gleich mit einem intensiven Dreisatzmatch ins Turnier. Auch wenn es nicht für einen Podestplatz reichte, konnte sie wichtige Erfahrungen sammeln. Weniger Losglück hatte Isabel Kofler, die gleich in ihrer ersten Begegnung auf eine sehr starke Spielerin aus Mals traf. Bei einer Italienmeisterschaft kann schon die erste Runde eine enorme Herausforderung sein.

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